Ende des Bergbaus im Saarland war richtig

Saarbrücken, 16.03.2011 – Zur Energiediskussion im Saarland sagt der bergbaupolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag des Saarlandes, Christoph Kühn:

„Die FDP-Landtagsfraktion steht zum beschlossenen Ausstieg aus dem Kohlebergbau an der Saar. Das Ende des Bergbaus im Saarland war richtig. Wir haben ihn aus gutem Grund auslaufen lassen. Vom Bergbau hat das Saarland enorm profitiert, keine Frage, aber unter ihm haben auch viele Bürger gelitten und leiden zum Teil noch.  Immer wieder kam es zu Grubenbeben, das schwerste am 23. Februar 2008 mit einer Stärke von 4,0 auf der Richterskala. Allein dieses Beben verursachte Schäden an rund 250 Gebäuden.  Solche Schreckensszenarien wollen wir den Saarländern nie wieder zumuten! Aufgabe der Politik ist es auch, Gefahr für Leib und Leben unter allen Umständen abzuwenden. Gleiches wollen wir auch mit dem Ausstieg aus der Atomenergie erreichen: Gefahr für Leib und Leben der Bürger abwenden!  Atomenergie darf nur eine sehr kurze Brücke hin zu den regenerativen Energien sein – auch das haben wir immer gesagt.

Wir Liberale setzen uns bereits seit Jahren für den Ausbau erneuerbarer Energien ein. Wir waren es, die im Koalitionsvertrag verhandelt haben, dass im Jahr 2020 zwanzig Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen soll. Und wir waren es auch, die auf die Notwendigkeit eines  Masterplans Energie immer wieder hingewiesen haben.  Jetzt geht es vor allem darum, zuverlässige Lösungen zu finden, um Mensch und Industrie mit sicherer und bezahlbarer Energie zu versorgen.“